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Designpreis Rheinland-Pfalz 2011 - Lemke: „Gutes Design vereint Form, Funktion und Nachhaltigkeit“

Herzlichen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger.

Form und Funktion bilden dort eine Einheit, wo das Design gut ist. Wie breit das Spektrum für hervorragende gestalterische Umsetzungen sein kann, war heute bei der Verleihung des Designpreises Rheinland-Pfalz zu erleben. Wirtschaftsministerin Eveline Lemke übergab in einer Feierstunde fünf Ehrenpreise und acht Auszeichnungen für außergewöhnlich gestaltete Produkte: die Produkt-Palette reichte von Möbelstücken bis hin zu einem Traubenvollernter. Die fünf ausgezeichneten Produkte wurden gestaltet von Loew d.sign* aus Klein-Winternheim, der Tischlerei Sommer aus Breitscheid, Martin Paul Hoffmann aus Kaiserslautern, Marie-Christin Dietermann, Stephanie Nosek und Jan Trapp aus Mainz und Jan Weber aus Trier.

Die Gewinner des Designpreises 2011Bis zum 4. Dezember sind die Preisobjekte im Rheinischen Landesmuseum Trier ausgestellt; dort fand auch die Verleihung statt. (zu den Auszeichnungen im Einzelnen)
„Wir haben ausgezeichnete Designer und Unternehmen im Land und auch der Nachwuchs an den Hochschulen ist gut aufgestellt - das zeigen die Preisträger“, stellte die Ministerin fest. „Alle Branchen im Land haben Bedarf, Dienstleistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu nutzen. Das Entwicklungspotenzial ist groß, zumal Design nicht nur schön sein und die Nutzung erleichtern soll, sondern weil es zunehmend auch ökologische Aspekte berücksichtigt, wie sparsamen Materialeinsatz oder die Optimierung von Produktionsprozessen.

Gutes Design steht auch für Nachhaltigkeit, damit gehen Designer voran, wenn es gilt, umwelt- und gesellschaftspolitische Ziele zu erreichen.“ Wenn man Innovation nicht rein technologisch verstehe, dann gehe es um ganzheitliche Konzepte. Dabei spielten soziale und offene Prozesse eine Schlüsselrolle.

Der Designpreis Rheinland-Pfalz wird seit 1994 vergeben. In diesem Jahr gab es 87 Einreichungen. Die Verleihung fand im Rheinischen Landesmuseum Trier statt und wurde dieses Jahr von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz unterstützt.

Ministerin Lemke dankte insbesondere auch dem Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation der Handwerkskammer Koblenz, das den Wettbewerb im Auftrag des Ministeriums betreute. Ein weiterer Dank der Ministerin ging an die Jury für ihre engagierte und professionelle Arbeit. „Hier wird für Sensibilisierung und Verständnis für die Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft, insbesondere Design, geworben. Das ist eine Aufgabe, bei der nicht nachgelassen werden darf“, so Lemke.

Alle Auszeichnungen und weitere Infos finden sie hier.

Stand: Mittwoch, 23.11.2011, 16:12 Uhr

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Foto: Modell des Pavillon-Projektes für die BUGA 2011
Handwerkskammer Koblenz